Implantate, Chirurgie & Zahnersatz

Zahnimplantate in Geroldswil: fester Zahnersatz, am Computer geplant

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen einheilt und Kronen, Brücken oder Prothesen festen Halt gibt. Wir planen Implantate am Computer mit dem NobelGuide®-Verfahren – für eine genaue Positionierung und einen möglichst schonenden Eingriff.

Dr. Mihail erklärt ein Panorama-Röntgenbild mit implantatgetragenem Zahnersatz

Auf einen Blick

Einheilzeit
In der Regel drei bis sechs Monate
Betäubung
Örtlich, bei Indikation Vollnarkose
Planung
Computergeführt mit NobelGuide®
Krankenkasse
Grundversicherung nur in Ausnahmefällen

Zahnimplantate: kurz erklärt

Ein Implantat besteht aus drei Teilen: dem Implantatkörper, der als künstliche Wurzel im Kieferknochen verankert wird, dem Verbindungsstück (Abutment) und der sichtbaren Zahnkrone. Implantate sind in der Regel aus Titan; daneben gibt es metallfreie Implantate aus Zirkonoxid-Keramik.

Nach dem Einsetzen verwächst das Implantat mit dem Knochen (Osseointegration). Auf einem oder mehreren Implantaten lassen sich einzelne Kronen, Brücken oder herausnehmbare Prothesen sicher befestigen.

Wir arbeiten mit dem computergestützten, schienengeführten NobelGuide®-Verfahren: Die Position der Implantate wird anhand einer dreidimensionalen Röntgenaufnahme am Computer geplant und mit einer Schablone präzise übertragen. So lässt sich das vorhandene Knochenangebot optimal nutzen; bei vielen Patientinnen und Patienten kann dadurch ein aufwendiger Knochenaufbau vermieden werden. Die nötige 3D-Aufnahme erfolgt bei einem spezialisierten Radiologen.

Wann ist die Behandlung sinnvoll?

  • Ein einzelner fehlender Zahn, ohne die Nachbarzähne zu beschleifen
  • Mehrere fehlende Zähne als Basis für eine festsitzende Brücke
  • Zahnloser Kiefer: fester Halt für eine Prothese
  • Eine lockere Prothese, die besser halten soll

So läuft die Behandlung ab

  1. Diagnostik und Planung

    Wir untersuchen Kieferknochen und Mundgesundheit. Für das NobelGuide®-Verfahren überweisen wir Sie für eine 3D-Aufnahme an einen spezialisierten Radiologen; danach planen wir die Implantatposition am Computer.

  2. Eingriff

    Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung eingesetzt, mit der geführten Methode häufig ohne grossflächiges Aufklappen des Zahnfleisches. Ist zu wenig Knochen vorhanden, kann ein Knochenaufbau nötig sein.

  3. Einheilphase

    Das Implantat verwächst in der Regel innerhalb von drei bis sechs Monaten mit dem Knochen. In dieser Zeit tragen Sie bei Bedarf ein Provisorium.

  4. Definitive Versorgung

    Nach der Einheilung wird das Abutment aufgesetzt und die individuell angefertigte Krone, Brücke oder Prothese befestigt.

Vorteile

  • Fester Sitz und sicheres Bissgefühl
  • Die Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden
  • Keine störenden Klammern
  • Implantate wirken dem Knochenabbau entgegen
  • Geführter, minimalinvasiver Eingriff: oft weniger Schwellung

Risiken und Grenzen

Wie jeder chirurgische Eingriff kann eine Implantation mit Schwellungen, Blutergüssen und vorübergehenden Schmerzen verbunden sein. Seltener kommt es zu Wundheilungsstörungen, Infektionen oder – im Unterkiefer – zu einer Reizung von Nerven mit Gefühlsstörungen. Ein Implantat kann in Einzelfällen nicht einheilen oder später verloren gehen.

Unkontrollierter Diabetes, starkes Rauchen, bestimmte Medikamente und Erkrankungen wie Osteoporose können die Einheilung beeinträchtigen. Langfristig ist die Periimplantitis, eine Entzündung rund um das Implantat, das wichtigste Risiko; gute Pflege und regelmässige Kontrollen verringern es deutlich.

Nachsorge

Kühlen Sie in den ersten Stunden nach dem Eingriff von aussen, verzichten Sie aufs Rauchen und belasten Sie die Stelle schonend. Implantate selbst bekommen keine Karies, brauchen aber sorgfältige Pflege: zweimal täglich Zähneputzen mit einer weichen Bürste, Reinigung der Zwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten sowie regelmässige professionelle Zahnreinigungen und Kontrollen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Implantatbehandlung?

Die gesamte Behandlung dauert mehrere Monate: Nach dem Eingriff folgt eine Einheilphase von in der Regel drei bis sechs Monaten, danach wird die definitive Krone eingesetzt. Ist ein Knochenaufbau nötig, kann sich die Behandlung verlängern.

Tut das Einsetzen eines Implantats weh?

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. In den Tagen danach können Schwellungen und Beschwerden auftreten, die sich meist gut mit Schmerzmitteln behandeln lassen. Wenn es medizinisch angezeigt ist, ist auch eine Behandlung in Vollnarkose möglich.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In der Schweiz übernimmt die obligatorische Krankenversicherung Zahnimplantate nur in Ausnahmefällen. Zusatzversicherungen erstatten je nach Vertrag einen Teil. Klären Sie die Kostenübernahme am besten vorab mit Ihrer Versicherung.

Was kostet ein Implantat?

Die Kosten hängen vom Umfang der Behandlung, den Materialien und allfälligen Zusatzmassnahmen wie einem Knochenaufbau ab. In der Beratung erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Eine Ratenzahlung ist möglich.

Ich habe eine Offerte aus dem Ausland. Können Sie vergleichen?

Ja. Für Behandlungen, die im Ausland geplant und geschätzt wurden, erstellen wir Ihnen kostenlos ein Gegenangebot.

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Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026

Diese Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung und Beratung. Ob und wie eine Behandlung für Sie sinnvoll ist, besprechen wir mit Ihnen in der Praxis.

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